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    Tarifrunde öffentlicher Dienst: Forderungen beschlossen!

    Tarifrunde öffentlicher Dienst: Forderungen beschlossen!

    Tarifrunde öffentlicher Dienst

    Forderungen beschlossen!

    Jetzt geht es los! Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hat in ihrer Sitzung am 11. Februar 2014 die Forderungen für die Tarif- und Besoldungsrunde 2014 mit dem Bund und der VKA (Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände) beschlossen.

    Mehr Geld muss her! Darüber waren sich die Mitglieder der Bundestarifkommission einig. Die Zusammenfassung der Ergebnisse bundesweit geführter Diskussionen zur Forderung für die Tarifrunde 2014 ergab ein eindeutiges Bild.

    Eine Grunderhöhung um 100,– Euro sowie anschließend 3,5 Prozent mehr Entgelt für die Beschäftigten fordert ver.di von den Arbeitgebern des Bundes und der Kommunen.

    Wir sind es wert!

    Wir leisten gute Arbeit und gute

    Arbeit muss ordentlich bezahlt werden.

    Lohnsteigerungen sind gesamtwirtschaftlich erforderlich!

    Seit 2000 stiegen die Löhne und Gehälter nur geringfügig oberhalb der Inflationsrate, die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen dagegen preisbereinigt um mehr als 20 Prozent. Die Binnenkonjunktur braucht jedoch steigende Realeinkommen der Beschäftigten!

    Geld ist genug da! Für das Jahr 2014 wird erneut mit höheren Steuereinnahmen gerechnet: Beim Bund um 3,2 Prozent und bei den Kommunen um 3,8 Prozent.

    Weitere Forderungen:

    • Es ist an der Zeit, den Urlaubsanspruch wie im öffentlichen Dienst der Länder altersunabhängig für alle auf 30 Tage festzulegen.
    • Für die Auszubildenden muss wieder eine verbindliche Übernahmeregelung nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung vereinbart werden.
    • Im Bereich der VKA brauchen wir wegen der immer noch fehlenden Entgeltordnung einen Ausgleich für die nicht mehr möglichen Bewährungsaufstiege.
    • Wir benötigen endlich die Anpassung der Zeitzuschläge für Nachtarbeit in den Krankenhäusern an die für alle anderen Beschäftigten geltenden Sätze.
    • Sachgrundlose Befristungen sollen tarifvertraglich ausgeschlossen werden.

    Die Beschäftigten bei Bund und Kommunen sind die wahren Stars des Alltags.

    Unsere Forderungen sind notwendig!

    Seit Jahren stattfindender Personalabbau, ständig wachsende Aufgaben, keine anständige Personalbemessung und Personalentwicklung machen die Beschäftigung im öffentlichen Dienst nicht gerade attraktiver, und schlechte Bezahlung macht es zunehmend schwerer, qualifiziertes Personal oder Nachwuchskräfte zu finden.

    Damit es überhaupt noch läuft, arbeiten schon jetzt viele Kolleginnen und Kollegen über ihre Grenzen hinaus. Personalabbau führt nicht nur zu unerträglichen Belastungen, sondern erst recht dazu, dass die Verbliebenen immer mehr neue Aufgaben mit zusätzlichen Qualifikationen erledigen müssen. Ständiger Personalabbau gerade im Bereich der Fachkräfte und die Weigerung, die Auszubildenden unbefristet zu übernehmen, hat eine Überalterung zur Folge. All das, die steigenden psychischen und physischen Belastungen und die Übertragung weiterer Tätigkeiten, bringt den Kolleginnen und Kollegen meistens nicht mehr Geld.

    Deshalb müssen die Entgelte der Beschäftigten deutlich verbessert werden.

    Der März wird heiss!

    Die erste Verhandlungsrunde ist am 13. März 2014.

    Zwei weitere Termine sind für den 20./21. März und den 31. März/1. April 2014 vereinbart.

    Jetzt gilt es, der Forderung nach mehr Geld in den Geldbeuteln der Beschäftigten beim Bund und bei den Kommunen eindrucksvoll Nachdruck zu verleihen!

    Mehr dazu in den Flugblättern: