Erwerbslose

    Lohndumping verhindern! Mindestlohn für alle!

    Organisationswahlen Erwerbslosenausschuss

    Lohndumping verhindern! Mindestlohn für alle!

    neuer Ausschuss
kw neuer Vorstand Erwerbslose  – Foto (neue Vorstandschaft) – v.l.n.r.: Klaus Schmitsdorf / Willibald Renner / Wolfgang Berndt / Christine Wismüller / Franz Hameister / Renate Hameister / Andrea Werner

    Schwandorf   Zur Mitgliederversammlung der ver.di-Personengruppe ‚Erwerbslose‘ im Turmrestaurant ‚Obermeier‘ begrüßte Sprecher Wolfgang Berndt auch den stellvertretenden Geschäftsführer des ver.di-Bezirkes Oberpfalz, Karlheinz Winter.

    Er freute sich über die erschienenen Mitglieder – „dies zeigt mir, dass unsere Arbeit in den letzten Jahren honoriert wird“, so Berndt. Im Rahmen der alle 4 Jahre stattfindenden Organisationswahlen in ver.di werden die Vorstände neu gewählt, erläuterte er zunächst die Hintergründe der Versammlung.

    Den schriftlich vorliegenden Geschäftsbericht der letzten 4 Jahre ergänzten er sowie Hartz IV-Berater Klaus Schmitsdorf. „Wir haben einiges gemeinsam erreicht – es bleibt aber noch eine Unmenge an Aufgaben vor uns!“, appellierte er an alle Anwesenden, sich weiterhin mit und in der Gewerkschaft ver.di für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

    In den künftigen Erwerbslosenausschuss wurden anschließend gewählt:

    Wolfgang Berndt, Christine Wismüller, Klaus Schmitsdorf, Renate Hameister, Andrea Werner,  Franz Hameister und Willibald Renner.

    Zur Delegierten für die oberpfälzer ver.di-Delegiertenkonferenz wurde Andrea Werner gewählt; die Erwerbslosen im ver.di-Bezirksvorstand Oberpfalz vertritt auch weiterhin Renate Hameister.

    Karlheinz Winter beglückwünschte alle Gewählten – und sicherte seitens des ver.di-Bezirkes die weitere volle Unterstützung für die neue Amtszeit zu.In seinem Schwerpunktreferat nahm er anschließend insbesondere zu den Themen ‚Mindestlohn‘, Steuerpolitik‘ und ‚Europawahl‘ Stellung.

    Hierbei sprach er sich klar gegen Ausnahmen beim Mindestlohn für bestimmte Personengruppen aus. „Wer diesen den Langzeiterwerbslosen verweigert, der spricht ihnen ihre Würde ab, macht sie zu Menschen zweiter Klasse!“, so Winter. Hartz IV-Bezieher finden heute oftmals nur schlechte Arbeit: Leiharbeit, Minijobs, kurze Befristungen und Jobs mit sehr niedrigen Löhnen. Das Hartz IV-System schafft seiner Ansicht nach den Nachschub für prekäre Arbeit. „Wenn der Niedriglohnsektor ausgetrocknet werden soll, dann muss der Mindestlohn gerade für Erwerbslose gelten, die eine Arbeit aufnehmen!“.