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    Erneuter Warnstreik bei der Passauer-Neuen-Presse ein voller …

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    Erneuter Warnstreik bei der Passauer-Neuen-Presse ein voller Erfolg

    Haustarifverhandlungen bei der Passauer Neuen Presse

     
    Als vollen Erfolg und ein klares Signal an die Verlagsführung wertet Pascal Attenkofer (Gewerkschaftssekretär Fachbereich Medien Niederbayern/Oberpfalz) den heutigen Warnstreik der Beschäftigten bei der „Donau-Isar-Bayerwald-PresseGmbH“ in Deggendorf, bei der „Passauer Neuen Presse Verlag GmbH“ in Passau und der Donau-Wald-Presse GmbH in Passau. „Wir können für heute festhalten, dass die Beschäftigten mit diesen erneuten Warnstreik ihren Wunsch nach tariflichen Regelungen in allen GmbH´s die zur Passauer Neuen Presse Verlagsgruppe gehören, Nachdruck verliehen haben!“ erläutert Pascal Attenkofer.

    „Dem Aufruf ab 7.00 Uhr bis 24.00 Uhr folgten 50 Kolleginnen und Kollegen dem Streikaufruf von Ver.di und BJV. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Kolleginnen und Kollegen dem Streikaufruf gefolgt sind“,  so Attenkofer.

    Erneuter Warnstreik bei der Passauer-Neuen-Presse ein voller Erfolg ver.di Erneuter Warnstreik bei der Passauer-Neuen-Presse ein voller Erfolg

    „Wir erwarten Termine zu vernünftigen Gesprächen von der Verlegerin Simone Tucci-Diekmann. Wir wollen auf dem Verhandlungswege zum Ziel kommen, “ erklärt Pascal Attenkofer. „Sollte dies jedoch nicht gelingen, werden wir noch eine Schippe drauf legen!“ bestätigen die streikenden Beschäftigten. Auch  Kolleginnen und Kollegen anderer Tochtergesellschaften melden sich, um ihre Solidarität zu bekunden und sichern ihre Unterstützung notfalls mit Solidaritätsstreiks zu.  „Sollte kein Verhandlungstermin in nächster Zeit folgen, wird es sicherlich weitere Warnstreiks geben. Einseitige minimale Verbesserungen wie sie erst von der Verlegerin einem Teil der Beschäftigten angeboten wurden, sind für die Beschäftigten keine wirkliche Verbesserung, noch haben sie die Rechtswirksamkeit und die Sicherheit eines Tarifwerkes“, so Attenkofer.

    ver.di betont die Bereitschaft zu Gesprächen. Diese können aber nur zwischen den Gewerkschaften und Verlagsführung stattfinden, wie es der Gesetzgeber vorschreibt. Angebote an den Betriebsrat sowie einzelnen Beschäftigten oder auch einseitige Erklärungen, missachten den Wunsch der Beschäftigten nach tariflicher Wertschätzung ihrer tagtäglichen Arbeit.


    Hintergrund:

    ver.di fordert eine tarifliche Angleichung an den Flächentarifvertrag mit Hilfe eines Haustarifvertrages  für alle Beschäftigten in den einzelnen GmbH´s  der Passauer-Neuen-Presse Verlagsgruppe.  Die Verlegerin Frau Simone Tucci-Diekmann verweigert bisher jegliche Gespräche mit den Gewerkschaften.