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    Kein Angebot der Arbeitgeber! Jetzt Warnstreiks!

    Öffentlicher Dienst

    Kein Angebot der Arbeitgeber! Jetzt Warnstreiks!

    Tarif- und Besoldungsrunde 2016 mit Bund und VKA
    Tarifinfo ÖD 2016 vom 21.03.2016 ver.di Tarifinfo ÖD 2016 vom 21.03.2016  – Jetzt Warnstreiks!

    Unsere Forderungen sind berechtigt!
    In der zweiten Verhandlungsrunde wollen wir ein Angebot der Arbeitgeber!

    Um ihnen das deutlich zu machen, ist es Zeit, aktiv zu werden!
    Unsere Stärke zählt!

    Bund und Kommunen weisen Forderung nach Lohnerhöhung um 6 Prozent als überhöht zurück und sehen keinen Bedarf, durch höhere Entgelte die Konkurrenzfähigkeit des öffentlichen Dienstes um qualifiziertes Personal zu verbessern.

    Im ersten Verhandlungstermin der Tarif- und Besoldungsrunde 2016 am 21. März 2016 in Potsdam haben die öffentlichen Arbeitgeber des Bundes und der Kommunen kein Angebot vorgelegt. Die ver.di-Forderungen seien völlig überzogen, würden die Kommunen stark belasten und die notwendigen Investitionen des öffentlichen Dienstes gefährden. Die weiterhin steigenden Steuereinnahmen und den Lohnrückstand zur Gesamtwirtschaft seit 2000 um 3,8 Prozentpunkte wollten sie nicht wahr haben. Die Arbeitgeber kennen unsere Forderungen und wir erwarten ein Angebot, damit wir in Verhandlungen eintreten können.

    Darum geht es:
    Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes beim Bund, bei den Kommunen und den kommunalen Betrieben erbringen für unsere Gesellschaft notwendige, qualifizierte und hochwertige Dienstleistungen. In vielen Bereichen, wie insbesondere bei der Unterbringung, Versorgung und Betreuung der Geflüchteten ist die Arbeitsbelastung stark gestiegen. Die Beschäftigten leisten für die Gesellschaft unverzichtbare Aufgaben und das machen sie sehr gut.

    Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten gute Arbeit. In der jetzigen Zeit wird das deutlich und deshalb verdienen sie Anerkennung. Gute Bezahlung ist Anerkennung – kein Angebot zu machen ist Geringschätzung gegenüber den Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

    Wir brauchen im öffentlichen Dienst deutlich höhere Einkommen. Der Lohnabstand zu den Löhnen der Gesamtwirtschaft muss verringert werden. Kräftige Lohnsteigerungen sind wirtschaftspolitisch sinnvoll, gut für die Konjunktur und stärken die Kaufkraft.

    Die Rentengesetzgebung des Bundes wird bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit durchschnittlichen Einkommen zur Altersarmut führen. Die betriebliche Altersversorgung bekommt daher eine immer größere Bedeutung. Dies gilt auch für die Zusatzversorgung im Bereich des öffentlichen Dienstes bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) und den kommunalen Zusatzversorgungskassen (ZVK). Deshalb lehnt ver.di jeden Eingriff in das Leistungsniveau der Zusatzversorgung strikt ab. Die erfreulicherweise steigende Lebenserwartung und das derzeitig niedrige Zinsniveau können keine Eingriffe in das Leistungsrecht rechtfertigen. Leistungskürzungen wären sozialer Sprengstoff, den auch die öffentlichen Arbeitgeber nicht wollen können.

    Jetzt sind die Beschäftigten aufgefordert zu zeigen, was sie von solchen Plänen halten!

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    Weitere Infos im Tarifinfo ÖD vom 21.03.2016