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    Bezirksfrauenrat ver.di Oberpfalz: Lohngerechtigkeit oberste …

    Frauen und Gleichstellungspolitik

    Bezirksfrauenrat ver.di Oberpfalz: Lohngerechtigkeit oberste Priorität

    Elisabeth Rauch Elisabeth Rauch Elisabeth Rauch  – Bezirksfrauenratsvorsitzende Bezirk Oberpfalz

    Im Jahr 2016 lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen um 21 Prozent bzw. 4,39 € unter dem ihrer männlichen Kollegen. Dieser Wert hat sich zwar im Vergleich zum Jahr 2015 ca. um 1 Prozent verringert, was auf die die Einführung des Mindestlohnes zurückzuführen ist. Davon haben überwiegend Arbeitnehmerinnen im Niedriglohnsektor profitiert. „Eine spürbare Erhöhung des Mindestlohns ist nicht zuletzt aus diesem Grund dringend erforderlich“, fordert deshalb Elisabeth Rauch (Vorsitzende Bezirksfrauenrat ver.di Bezirk Oberpfalz) im Rahmen der Sitzung des Bezirksfrauenrats in der Gaststätte Turmrestaurant Obermeier in Klardorf.

    Darüber hinaus befürworte der Bezirksfrauenrat den Beschluss der Bundesregierung für ein wirksames Lohngerechtigkeitsgesetz als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. „Als Gewerkschaft ver.di hätten wir uns mehr gewünscht, als in den engen Vorgaben des Koalitionsvertrags derzeit möglich war. Daran lässt sich aber nicht zuletzt im Bundestag in den kommenden Monaten sehr gut aufbauen!“ so Rauch

    ver.di Oberpfalz wird den Internationalen Frauentag am 8. März 2017 ebenfalls nutzen, die „Altersarmut bei Frauen“ zum Thema zu machen. „Wir fordern die Stärkung der gesetzlichen Rente. Denn, Rente muss für ein gutes Leben reichen!“ verdeutlicht Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz)