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    "Die Firma ist entjudet" - Raubzug an jüdischem Eigentum in der …

    Ortsverein Sulzbach-Rosenberg

    "Die Firma ist entjudet" - Raubzug an jüdischem Eigentum in der NS-Zeit am Beispiel Regensburgs

    Vortrag, Lesung und Buchvorstellung des Ortsverein Sulzbach-Rosenberg
    mit Waltraud Bierwirth am 09.11.2017 in Sulzbach-Rosenberg

    Waltraud Bierwirth beschrieb am 09.11.2017 in der Synagoge Sulzbach den Leidensweg der Regensburger Juden. Der NS-Staat und seine „Volksgenossen“ grenzten sie als „Reichsfeinde“ aus, entwürdigten und beraubten sie. Vor der physischen Vernichtung in den Gaskammern von Belzec und Sobibor erlitten sie den Finanztod.

    Die Autorin schilderte die Geschehnisse anhand bisher nicht ausgewerteter „Arisierungs-“ und Steuerakten. Ihr gelang eine authentische Darstellung, die Zusammenhänge zwischen staatlichen Normen und individuellem Handeln herstellt. Wie sich der „gesetzlich geregelte“ Raubzug vollzog, wie eine Stadt zuschaute als ihre jüdischen Nachbarn am Ostersamstag 1942 deportiert wurden, wird am Beispiel der Stadt Regensburg exemplarisch dargestellt,

    Bericht zur Veranstaltung auf onnetz.de
    Lesung über Judenverfolgung in Regensburg: Schandzeit in Regensburg
    www.onetz.de/sulzbach-rosenberg/kultur...

    Der verdi Ortsvereinsvorsitzende Manfred Weiß begrüßt die Gäaste Manfred Weiß Der verdi Ortsvereinsvorsitzende Manfred Weiß begrüßt die Gäaste
    Die Autorin Waltraud Bierwirth beim Vortrag Manfred Weiß Die Autorin Waltraud Bierwirth beim Vortrag