Nachrichten

    ver.di fordert verhandlungsfähiges Angebot

    Medien, Kunst und Industrie

    ver.di fordert verhandlungsfähiges Angebot

    Erste Warnstreiks vor zweiter Tarifrunde Papierverarbeitung

    ver.di verlangt für die am Freitag (25. November 2016) stattfindende zweite Verhandlungsrunde für die rund 100.000 Beschäftigten der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber (Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung). ver.di fordert für das Ende Oktober 2016 ausgelaufene Tarifabkommen eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent. Bundesweit unterstrichen in dieser Woche mehrere Hundert Beschäftigte diese Forderung mit betrieblichen Aktionen und kurzfristig angesetzten Warnstreiks.

    „Die Arbeitgeberseite redet die Situation der Branche absichtlich schlecht, um auf Lohnzurückhaltung zu pochen. Das ist ein durchsichtiges Manöver. Die Umsätze steigen, die Produktivität nimmt an Fahrt auf und die Verkaufspreise für Waren der Papierverarbeitung steigen. Die Beschäftigten erleben eine permanente Leistungsverdichtung und haben eine Wertschätzung für ihre Arbeit verdient. Unsere Forderung von fünf Prozent mehr Lohn ist ausgewogen und angemessen. Wir erwarten nun ein verhandlungsfähiges Angebot“, sagte Frank Werneke, ver.di-Verhandlungsführer und stellvertretender ver.di-Vorsitzender.

    Weitere Informationen auf https://verlage-druck-papier.verdi.de/papier/tarifrunde-2016