Nachrichten

    Streik der Zivilbeschäftigten in Hohenfels

    Bund und Länder

    Streik der Zivilbeschäftigten in Hohenfels

    Fachgruppe SSK

    Heute blieb die Küche weitgehend kalt, Busfahrten fielen aus, Reparaturen und Wartungen müssen bis morgen warten: Die Zivilbeschäftigten des Truppenübungsplatzes Hohenfels waren heute von der Gewerkschaft ver.di zum Streik aufgerufen.

    Über 100 beteiligten sich an dem lautstarken Demonstrationszug durch das nahe gelegene Parsberg, um auch die dort ansässigen Bürgerinnen und Bürger auf die laufende Tarifrunde aufmerksam zu machen.

    "Wir wollen nicht von der Lohnentwicklung abgehängt werden", betonte Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner. Extra angereist war ver.di-Verhandlungsführer Tobias Schürmann, der morgen in Bonn die Verhandlungen fortsetzen wird. "Verhandlungen spielen sich nicht im luftleeren Raum ab, denn dass unsere Forderungen gerechtfertigt sind und fair wären, steht außer Frage", erläuterte er im Streiklokal. Er führte aus, dass für manche Forderungen dicke Bretter gebohrt werden müssen.

    Auch 1. Bürgermeister Josef Bauer überbrachte Grußworte an die Streikenden. Die Streiks in Hohenfels stellten den Höhepunkt der bayerischen Aktionen vor der nächsten Verhandlungsrunde dar. Zusammen mit den Arbeitsniederlegungen und Aktionen in Ansbach, Grafenwöhr, Vilseck und an den anderen bundesweiten Standorten der Gaststreitkräfte erwarten die Gewerkschaften ver.di und NGG nun morgen ein besseres Angebot.

    Kontakt