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    Seniorinnen und Senioren: In den Ring für bessere Rente

    Seniorinnen und Senioren

    Seniorinnen und Senioren: In den Ring für bessere Rente

    ver.di Senioren setzen sich für die Jüngeren ein

    In den Ring für die Rente steigen auch die Ver.di Senioren der Region Weiden, Neustadt und Tirschenreuth. Im Namen ihrer mehr als 1.100 Mitglieder widersprechen sie der Auffassung von Kanzlerin Angela Merkel, berichtet im NT vom 21.6.17, dass eine Rentenreform nicht erforderlich ist. Die jetzigen Gesetzeslage regelt bis 2030 einen kräftigen Anstieg der Beitragssätze bei gleichzeitiger Absenkung des Rentenniveaus. Hier muss dringend gegengesteuert werden, wenn steigende Altersarmut verhindert werden soll. Die kommt nach Auffassung des Seniorensprechers Manfred Haberzeth bestimmt betrachtet man die Gesetzeslage. Betrug die Nettostandardrente 1990 nach 45 Versicherungsjahren noch 55 % vor Steuern so sinkt sie kontinuierlich bis zum Jahr 2030 auf 43 % ab. Dies widerspricht den Aussagen im Monatsbericht Mai 2017 des Bundesfinanzministeriums wonach die Kaufkraft der Rentnerinnen und Rentner zur Stabilisierung des Konsums von großer Wichtigkeit ist. Dazu kommt, dass regional der Durchschnittslohn in Bayern in Höhe von 3.878 € monatlich bei Weitem nicht erreicht wird. Deshalb machen die Senioren der Oberpfalz bei ihrer Tagung nächste Woche in Regensburg sowie mit einer Radtour nach Kirchthumbach nochmals auf die steigende Problematik aufmerksam.

    Weitere Themen bildeten die Entwicklung in der Gesundheitsversorgung, besonders die steigenden Zuzahlungen und die Anforderungen der Gewerkschaften zur nächsten Bundestagswahl sowie finanzielle Entlastungen bei den Abgaben. Auf diese sozialpolitischen Herausforderungen müssen auch die steuerpolitischen Diskussionen eine Antwort geben. Dazu werden im August und September Veranstaltungen angeboten.

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