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    1 Prozent sind 4 zu wenig: Zivilbeschäftigte aus Hohenfels setzen …

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    1 Prozent sind 4 zu wenig: Zivilbeschäftigte aus Hohenfels setzen sich für höhere Löhne ein

    Fachgruppe SSK

    Zivilbeschäftigte des US-amerikanischen Truppenübungsplatzes Hohenfels legen am 25.9. die Arbeit nieder. Schwerpunkt der Aktionen sind der handwerkliche Bereich, darunter unter anderem die Küche, Reparaturen, Instandhaltung oder die Ersatzteilausgabe.

    Ab 9 Uhr werden die Streikenden mit einem Demonstrationszug durch Parsberg lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr beim REWE, der Zug führt zum Freibad in der Jahnstraße, wo anschließend die Streikversammlung stattfindet.

    Hintergrund sind die derzeit laufenden Tarifverhandlungen für die Zivilbeschäftigten, bei denen die Arbeitgeberseite der Forderung von ver.di nach einer Erhöhung um fünf Prozent mit einem Angebot von etwa einem Prozent begegnete. „Das Angebot ist völlig unzureichend, um den Anschluss an die Lohnentwicklung nicht zu verlieren“, erläuterte ver.di-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner. Bereits am 19. September hatten die Zivilbeschäftigten am fränkischen Standort in Katterbach (Ansbach) die Arbeit niedergelegt; am 20. September wurde der Schießbahnbetrieb in Grafenwöhr durch Streiks beeinträchtigt; am 22. September beteiligt sich Vilseck an den Streiks. Die nächsten Verhandlungen finden am 26./27. September in Bonn statt.

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