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    Streik auf den Schießbahnen in Grafenwöhr

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    Streik auf den Schießbahnen in Grafenwöhr

    Fachgruppe SSK


    Zivilbeschäftigte des US-amerikanischen Truppenübungsplatzes Grafenwöhr legten heute die Arbeit nieder und brachten somit den Betrieb der Schießbahnen 117 und 118 für mehrere Stunden zum Erliegen. Grund dafür war das Angebot der Arbeitgeberseite in der Eröffnungsrunde der derzeit laufenden Tarifrunde. Der Forderung von ver.di nach einer Erhöhung um fünf Prozent, bei einem Mindestbetrag von 100 Euro, waren diese mit einem Angebot von etwa einem Prozent begegnet.

    „1 Prozent – das sind 4 Prozent zu wenig!“, bekräftigte ver.di Fachgruppenvorsitzender Wolfgang Dagner bei einem Mitgliedertreffen letzten Freitag. Die Oberpfälzer waren sich einig, dass bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 26./27.9., die in Bonn stattfindet, der Druck erhöht wird. Den Auftakt machten nun heute die Beschäftigte der Schießbahnen in Grafenwöhr. „Das Angebot ist völlig unzureichend, um den Anschluss an die Lohnentwicklung nicht zu verlieren“, erläuterte ver.di-Gewerkschaftsskretärin Kathrin Birner. Bereits am 19.9. hatten im fränkischen Standort Ansbach/Illesheim Beschäftigte die Arbeit niedergelegt.

    Streik auf den Schießbahnen in Grafenwöhr ver.di Streikende Schießbahnbeschäftigte in Grafenwöhr