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    ver.di-Vertrauensleute bei der Stadt Regensburg bereit für die Tarifrunde

    ver.di-Vertrauensleute bei der Stadt Regensburg bereit für die Tarifrunde ver.di ver.di-Vertrauensleute bei der Stadt Regensburg bereit für die Tarifrunde  – Kathrin Birner bedankt sich beim bisherigen VL-Vorstand Luise Weiß, Christoph Wagner-Neisinger und Robert Pilz.

    Der neue ver.di-Vertrauensleutesprecher bei der Stadt Regensburg heißt Robert Pilz, seine Stellvertreterin Luise Weiß. Da beide bereits im bisherigen Sprechergremium dabei waren, konnten sie langsam in diese Aufgabe hineinwachsen. Dies war auch die Intention des scheidenden bisherigen Vertrauensleutesprechers Christoph Wagner-Neisinger, der diese Funktion nach über zehnjähriger Betätigung abgibt: „Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um die Verantwortung zu übergeben und die neuen Kolleginnen und Kollegen dennoch weiter bei dieser Aufgabe zu begleiten.“ In einem kurzen Bericht blickte Christoph Wagner-Neisinger auf die letzten Jahre zurück, in denen die ver.di-Vertrauensleute immer wieder zu Themen Stellung bezogen hatten, Tarifrunden vorbereiteten und durchführten, Mitglieder informierten und berieten und die gewerkschaftlichen Erfolge und Forderungen in der Stadt Regensburg sichtbar machen konnten. Mit Infoständen, Workshops, berufsspezifischen Stammtischen und Veranstaltungen – wie etwa für Schulhausmeister, Reinigungskräfte und im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst – konnten einige Probleme gelöst oder aufgezeigt werden und gute Ideen vorangebracht werden, auch wenn die äußeren Umstände hierfür nicht immer einfach waren. Möglich war dies nicht nur durch die zahlreichen Mitglieder in den verschiedensten Ämtern, sondern auch die Bereitschaft der ehrenamtlichen Aktiven, in ihrer Freizeit die Vertrauensleutearbeit in Treffen zu planen und zu strukturieren und sich dazu auch gewerkschaftspolitisch, rechtlich und strategisch in Seminaren weiterzubilden. Die stellvertretende Vertrauensleutesprecherin Luise Weiß und Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner bedankten sich bei Christoph Wagner-Neisinger für sein außerordentliches Engagement in der bisherigen Funktion und freuten sich, dass er auch weiterhin für die Vertrauensleutearbeit zur Verfügung stehen wird.

    ver.di-Vertrauensleute bei der Stadt Regensburg bereit für die Tarifrunde ver.di ver.di-Vertrauensleute bei der Stadt Regensburg bereit für die Tarifrunde  – Der neu gewählte Vertrauensleutevorstand bei der Stadt Regensburg.

    Mit den Vertrauensleutewahlen im Rahmen der Organisationswahlen 2018/2019 erneuert ver.di auf allen Ebenen die demokratische Legitimation ihrer Gremien, beginnend mit der Dienststelle. Der neue Vertrauensleute-Vorstand ist größer als das bisherige Sprechergremium und hat sich zum Ziel gesetzt, auch weiterhin an einer möglichst guten Einbindung der ver.di-Mitglieder in die gewerkschaftliche Meinungsbildung und Interessenvertretung zu arbeiten. Die Breite und Vielfalt der ver.di-Mitglieder bei der Stadt Regensburg, die in verschiedensten Berufsgruppen und an zahlreichen Standorten arbeiten, macht eine reibungslose Kommunikation oft zur Herausforderung. „Im Idealfall sind Vertrauensleute Sprachrohre in zwei Richtungen – von der Mitgliederbasis zum Vertrauensleutevorstand und umgekehrt“, betonte Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner. Im neuen Vertrauensleutevorstand vertreten sind: Robert Pilz, Luise Weiß, Manfred Gansbühler, Daniela Jakomet, Werner Vetter, Stefanie Lang, Annette Halm, Karin Kainz.

    Neben dem Vertrauensleutevorstand werden auch die künftigen Treffen offen für weitere Interessierte sein, die sich projektbezogen oder ständig in die ver.di-Aktivitäten bei der Stadt Regensburg einbringen wollen.

    Aktuell sind die Vertrauensleute gespannt auf den Beginn der Verhandlungen für die Gewerkschaftsmitglieder im öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen), die am 26. Februar ihren Auftakt haben. „Mit den sprudelnden Steuereinnahmen sollte eine Umsetzung unserer Forderungen eigentlich kein Problem sein“, kommentierte Kathrin Birner. ver.di fordert eine Erhöhung um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro und eine Erhöhung der Ausbildungsentgelte sowie die Einbeziehung bisher nicht in einem Tarifvertrag geregelten Ausbildungsverhältnisse (z.B. SPS-Praktikum).