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    Beschäftigte in Hohenfels fordern Arbeitgeberangebot

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    Beschäftigte in Hohenfels fordern Arbeitgeberangebot

    Beschäftigte in Hohenfels fordern Arbeitgeberangebot ver.di Beschäftigte in Hohenfels fordern Arbeitgeberangebot

    Zivilbeschäftigte am US-amerikanischen Truppenübungsplatz legten heute die Arbeit nieder und verliehen so ihren Forderungen nach einer Entgelterhöhung Ausdruck. Von der Aktion der Gewerkschaft ver.di war schwerpunktmäßig die Fahrzeugwartung betroffen, was zu erheblichen Verzögerungen führte.
     
    „Unsere heutige Aktion soll als Warnsignal für die Arbeitgeberseite dienen, dass die Beschäftigten hinter ihren Forderungen stehen und ein Angebot erwarten – andernfalls werden wir unsere Aktionen auch auf andere Bereiche ausweiten. Die Arbeitgeber haben nun die Chance, ihre Wertschätzung für das Engagement der Beschäftigten auszudrücken“, betonte Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner.

    Beschäftigte in Hohenfels fordern Arbeitgeberangebot ver.di Beschäftigte in Hohenfels fordern Arbeitgeberangebot

    In der kommenden Woche werden ab Dienstag die bundesweiten Tarifverhandlungen für die Zivilbeschäftigten der Stationierungsstreitkräfte fortgesetzt, die am 13. September in Mainz eröffnet wurden und ohne Arbeitgeberangebot endeten. In der Oberpfalz sind neben Hohenfels die Standorte Grafenwöhr und Vilseck betroffen.
     
    Bereits letzten Freitag hatte die Gewerkschaft ver.di Interessierte vor der Kantine in Grafenwöhr über den Verlauf der ersten Verhandlungen und die fehlende Bereitschaft der Arbeitgeber, ihre Wertschätzung über die erbrachte Arbeit durch eine Lohnerhöhung auszudrücken, informiert.
     
    Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent zum 1. September 2016. Die Vertreter der Arbeitgeberseite verweisen dagegen auf die schwierige Haushaltslage in einigen Entsendestaaten.

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