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    Mit angezogener Handbremse

    Senior*innen Oberpfalz

    Mit angezogener Handbremse

    ver.di Senioren wollen vorsichtig in Aktivitäten einsteigen
    Mit angezogener Handbremse ver.di Mit angezogener Handbremse  – ver.di Senioren wollen vorsichtig in Aktivitäten einsteigen


    Nach längerer coronabedingter Pause berieten die Ver.di Senioren im Biergarten der Alm in Tirschenreuth ob und unter welchen Voraussetzungen geplante Veranstaltungen wieder aufgenommen werden können. Schnell waren sich die Verantwortlichen um ihren Vorsitzenden Manfred Haberzeth einig, dass vorsichtig in die Programmteile wieder eingestiegen wird, die den Beschlüssen zu Präsenzveranstaltungen entsprechen. Enttäuschung herrschte über die Umsetzung von Versprechen für die vielzitierten systemrelevanten Berufe. Applaus ist deutlich zu wenig fassten Hans Reger und Waltraud Rothballer nicht nur für die Bereiche ÖPNV und Pflege zusammen. Dazu muss man gespannt sein, was die Beschlüsse zur Sanierung im Krankenhaussektor für die Beschäftigten bringen. Das gilt auch für die Entwicklung im Rahmen der Zusammenlegung der AOK-Direktionen Tirschenreuth und Weiden.

    Unter Beachtung der Auflagen konnte bereits die traditionelle Radtour nach Störnstein ins Gemeindezentrum durchgeführt werden. Der gewonnene Einblick in die Entwicklung einer Gemeinde mit sieben Ortsteilen zeigte auf, dass Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement vieles bewegen kann. Bei den Herbstplanungen stehen nur hinter zwei Planungen Fragezeichen. Wie Waltraud Haberkorn, Verantwortliche für die Informationsfahrten, berichtet können bei der Fahrt nach Franzensbad und Marienbad die genannten Anforderungen von Ver.di nicht erfüllt werden. Damit entfällt auch diese Reise ersatzlos aus. Die angemeldeten Teilnehmer werden schriftlich in Kenntnis gesetzt. Hinter der Jahresabschlussveranstaltung mit fast 100 Teilnehmern steht ein Fragezeichen. Hier gilt es die weiteren Entwicklungen im Auge zu behalten.

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    Dagegen wird die Oberpfalztagung zu den gesellschaftspolitischen Schwerpunkten besonders nach den Erkenntnissen der Pandemie in Schwarzenfeld Ende August durchgeführt. Hier sollen die Daseinsvorsorge, die erkennbaren Rechtstendenzen in der Gesellschaft aber auch die gewerkschaftspolitischen Erkenntnisse und Ziele daraus im Mittelpunkt stehen. Gewonnen werden konnten dazu der Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner sowie der Bildungsreferent im DGB Bayern, Wolfgang Veiglhuber. Weitere regionale Veranstaltungen werden noch mit dem Ortsverein Stiftland abgestimmt.