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    ver.di-SeniorInnen stellen Weichen

    Seniorinnen und Senioren

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    Manfred Haberzeth als Sprecher der Ver.di Senioren wiedergewählt.

    Solidarität ist das Markenzeichen der Verdi Senioren der Oberpfalz. Über 4000 Mitglieder stemmen sich gegen die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Jung und Alt gehören zusammen, Armut und Reichtum müssen im Sinne des Gemeinwohls verändert werden und nicht zuletzt gilt es eine Teilung in digital und analog im Sinne von fortschrittlich und abgehängt zu verhindern. Wie auch bei der Konferenz vor vier Jahren wies der Sprecher der Senioren, Manfred Haberzeth, daraufhin, dass immer noch der Leitspruch gilt:
    Solidarität geht nicht in Rente! Diese Solidarität zeigte besonders Hans Schuirer, fester Bestandteil der Ver.di Senioren und ehemaliger Landrat des Landkreises Schwandorf. Unterstützung fand die Konferenz durch Alexander Gröbner, Bezirksgeschäftsführer und Udo Hartl, der die Oberpfälzer Senioren betreut.

    ver.di-SeniorInnen stellen Weichen ver.di ver.di-SeniorInnen stellen Weichen  – Alexander Gröbner, Bezirksgeschäftsführer

    Der Konferenz lag ein umfangreicher Tätigkeitsbericht über die letzten vier Jahre vor. An den Veranstaltungen beteiligten sich über 1.500 Mitglieder, genauso viele nahmen das Angebot zu Informationsfahrten an. Wie Gerd Nothhaft verdeutlichte ging es besonders um wichtige gesellschaftspolitische Entwicklungen. Derzeit wird wieder ein Großangriff auf die Rente erkennbar. Hier zeigt sich deutlich, dass es um Sicherheit für die Jungen geht! Die Zielsetzung ist es deshalb aktiv besonders an sozialpolitischen Fragen dranzubleiben. Sichtbar wird dies an den Anträgen die der Konferenz vorlagen und die so beschlossen wurden. Rentenkampagne fortsetzen, Gleichbehandlung bei Krankheit sicherstellen, Fortschritte der Digitalisierung auch älteren Mitbürgern erschließen bis hin zu innergewerkschaftlichen Anliegen bei den organisatorischen Vorhaben. Die Senioren wollen bei Letzterem, dass die Zentralisierungstendenzen zurückgefahren werden.

    Die Neuwahlen zeigten zum Großteil die altbekannten Vertreter aus dem Einzugsgebiet. Manfred Haberzeth und Gerd Nothhaft wurden wieder als Sprecher bestätigt. Weitere sechs Mitglieder wurden in den Vorstand berufen. Waltraud Haberkorn, Marianne Kellner, Gerlinde Treixler, Hubert Brunner, Hans Reger und Arthur Fischer.

    Organisationsverhältnis ausschlaggebend
    Alexander Gröbner wies in seinen Ausführungen auf die Schwerpunkte der Gewerkschaftsarbeit hin. Erfolgreiche Tarifpolitik wirkt sich auf die gesamte Gesellschaft aus. Wer gute Arbeit, Verbesserungen bei den Einkommen, Leistungsausweitung in den sozialen Sicherungssystemen will muss auch bereit sein aktiv dafür einzutreten. Dass diese Bereitschaft nicht überall vorhanden ist, zeigen die Organisationsverhältnisse. Sie schlagen sich deutlich beim Einkommen nieder. Wer also öffentlich die teils skandalösen Arbeits- und Einkommensbedingungen anprangert sollte darauf hinweisen, dass Tarifverträge nicht vom Himmel fallen.

    ver.di-SeniorInnen stellen Weichen Heinrich Huschka ver.di-SeniorInnen stellen Weichen
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