Nachrichten

    Mehr braucht mehr!

    #SuE 2022 Oberpfalz

    Solidarität mit den Beschäftigten!

    Marianne Schieder und Franz Schindler zeigen sich solidarisch mit den Beschäftigten in der Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst
    MdB Marianne Schieder zur Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst: Solidarität mit den Beschäftigten in Kitas, Horten und Sozialer Arbeit ver.di MdB Marianne Schieder zur Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst: Solidarität mit den Beschäftigten in Kitas, Horten und Sozialer Arbeit  – v.l.n.r. Franz Schindler (SPD, MdL a. D.), Marianne Schieder (SPD, MdB), Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz)


    „Die Blockadehaltung der öffentlichen Arbeitgeber ist wirklich nicht nachzuvollziehen. Einerseits beklagen sie den akuten Fachkräftemangel. Andererseits sind sie nicht bereit, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Kitas und Krippen, Horten und in der Sozialen Arbeit schnell mit ver.di auf den Weg zu bringen. Mit den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und ihren berechtigten Forderungen möchte ich heute meine Solidarität zeigen. Ich wünsche euch viel Durchsetzungskraft und Erfolg!“ erklärt Marianne Schieder (MdB SPD) im Rahmen eines Hintergrundgespräches mit ver.di Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner am Montag in Schwandorf.

    In der letzten Woche hatte ver.di erneut im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde zu Warnstreiks aufgerufen und über 250 Beschäftigte demonstrierten in Regensburg, informierte Gröbner die Bundestagsabgeordnete über die aktuelle Auswirkungen in der Oberpfalz. „Unser Ziel ist eine Einigung mit der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände auf dem Verhandlungsweg. Dazu sind die öffentlichen Arbeitgeber jedoch erst einmal aufgefordert, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen, was bisher nicht in Ansätzen erkennbar ist“, führt Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz) aus. „Wenn es nach uns geht, wollen wir schnellstmöglich zu einer Einigung kommen. Schließlich wissen wir, dass die Entwicklung für die Eltern erhebliche Umstände bedeutet. Dennoch hoffen wir auf ihre Unterstützung. Letztlich bedeutet die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten auch eine Verbesserung für die Rahmenbedingungen ihrer Kinder. Warnstreiks fallen uns nicht leicht. Wir hoffen aber über den von uns erzeugten Druck, die Arbeitgeber zum Einlenken zu bewegen.“ ergänzt er.

    „Die kommunalen Arbeitgeber haben es in der Hand, so schnell wie möglich eine Tarifeinigung zu erzielen und einen für beide Seiten annehmbaren Kompromiss  für die berechtigen Forderungen der Beschäftigten zu unterbreiten“ so Gröbner weiter.