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    Neumitglieder stärken ver.di den Rücken

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    Neumitglieder stärken ver.di den Rücken

    Tarifrunden bei E.ON und im öffentlichen Dienst 2018 (Bund und Kommunen)

     
    Im Rahmen seiner Vorstandssitzung zog der Bezirksfachbereich Ver- und Entsorgung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Bezirk Oberpfalz zu den aktuellen Tarifauseinandersetzungen in der Tarifgemeinschaft Energie (E.ON) und im öffentlichen Dienst Zwischenbilanz.

    Nach erfolglosen Verhandlungsrunden in den letzten Wochen werden die Verhandlungen am 9. März 2018 in Berlin für die Tarifgemeinschaft Energie sowie am 12./13. März 2018 in Potsdam für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes fortgesetzt.

    „Nachdem wir am 23. Februar 2018 vor der Bayernwerkzentrale einen erfolgreichen Warnstreik mit über 2.100 Beschäftigten durchgeführt haben, bayernweit waren 28 Busse aus allen Regionen der E.ON-Unternehmen in Bayern, von Tennet und den österreichischen Verbundunternehmen gekommen, können wir eine erfolgreiche Mitgliederentwicklung feststellen“ freut sich Lothar Haberzeth (Vorsitzender des Bezirksfachbereichsvorstand)  ver.di könne für die Branche einen Mitgliederzuwachs im Vergleich zum Vorjahr von über 3,5 % verzeichnen.

    „Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Dienststellen und Betrieben sind sauer auf die Arbeitgeber. Wertschätzung für die täglich gute Arbeit der Beschäftigten sieht anders aus“ ergänzt Alexander Gröbner. Dies gelte gleichermaßen für die Beschäftigten bei E.ON, wie auch im öffentlichen Dienst.

    Im öffentlichen Dienst seien Warnstreiks auch in der Oberpfalz möglich, wenn die Arbeitgeber in der nächsten Verhandlungsrunde am Montag kein kompromissfähiges Angebot vorlegen würden. „Wenn die Arbeitgeber bei Bund und Kommunen nicht einlenken, müssen wir ran und mit Aktionen die Arbeitgeber wachrütteln! Die Beschäftigten beim Bund, den Kommunen, den öffentlichen Energieversorgern, bei der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung, in den Jobcentern usw. sind es wert“ so Gröbner.

    „Wir fordern alle Beschäftigten auf, sich in ver.di zu organisieren und mit uns gemeinsam in dieser Tarifrunde aktiv zu werden!“ bekräftigt Gröbner

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