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    100 streikende Zivilbeschäftigte ziehen durch Parsberg

    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte

    100 streikende Zivilbeschäftigte ziehen durch Parsberg

    100 streikende Zivilbeschäftigte ziehen durch Parsberg ver.di 100 streikende Zivilbeschäftigte ziehen durch Parsberg

    Hundert Zivilbeschäftigte des Truppenübungsplatzes Hohenfels folgten heute dem Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di und zogen in einer eindrucksvollen Demonstration durch die Nachbargemeinde Parsberg.

    „Nach Grafenwöhr und Vilseck zeigen wir heute, dass auch die Beschäftigten aus Hohenfels geschlossen hinter ihrer Forderung stehen“, begrüßte ver.di Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner die Streikenden. „Die gute Arbeit, die ihr täglich leistet, sollte sich auch durch eine entsprechende Bezahlung ausdrücken. Dafür steht ihr heute ein“, bekräftigte ver.di Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner. Durch die Arbeitsniederlegung waren besonders der handwerkliche Bereich sowie die Logistik auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels betroffen. „Jeder, der sich heute beteiligt, trägt dazu bei, dass unseren Forderungen eher Gehör verschafft wird“, erläuterte ver.di Vertrauensleutesprecher Robert Braun.

    „Wenn wir am Montag wieder mit den Arbeitgebern zusammen sitzen, haben sie hoffentlich mehr für uns dabei als 1,4 Prozent“, beschloss Kathrin Birner die Versammlung.

    Hintergrund:

    In der zweiten Verhandlungsrunde am 24. und 25. Oktober in Berlin konnte zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Arbeitgebern keine Einigung für die rund 12.000 Zivilbeschäftigten auf den Truppenübungsplätzen getroffen werden. Das Angebot der Arbeitgeberseite in Höhe von 1,4 Prozent bei einem Mindestbetrag von 30 Euro wies die ver.di Tarifkommission als unzureichend zurück.

    Bundesweit gibt es  etwa 12.000 Zivilbeschäftigte bei der US Armee. In Bayern sind Beschäftigte an den Standorten in Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Ansbach, Illesheim, Garmisch-Partenkirchen und Sonthofen/Oberstdorf betroffen. ver.di fordert eine Lohn- bzw. Gehaltserhöhung im Volumen von 6 Prozent sowie die Erhöhung aller Einkommen auf mindestens 2.000 Euro und signifikante Verbesserungen bei den Einstiegsgehältern und Auszubildenden, mit dem Ziel, die zahlreichen offenen Stellen zu füllen und die damit einhergehende Mehrbelastung für die Beschäftigten abzubauen.  nächste Verhandlungsrunde findet am 18.11. und 19.11. in Berlin statt.

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