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    Hinterbliebenenversorgung – mit Beratung Nachteile vermeiden

    Senior*innen Oberpfalz

    Hinterbliebenenversorgung – mit Beratung Nachteile vermeiden

    Hinterbliebenenversorgung – mit Beratung Nachteile vermeiden ver.di Hinterbliebenenversorgung – mit Beratung Nachteile vermeiden

    Brigitte Scharf: Einkommen abgleichen bringt Vorteil

    Ausgebucht war das Cafe Mitte bei der Informationsveranstaltung zur Hinterbliebenenversorgung der Ver.di Senioren von Post, Telekom und Logistik. Sterbefall, Scheidung und Wiederverheiratung führen zu grundlegenden Veränderungen beim Einkommen. Im Dschungel der Vorschriften hilft die Versichertenberatung.

    Die Gewerkschaften haben in allen Regionen Bayerns ausgebildete ehrenamtliche BeraterInnen im Einsatz. Brigitte Scharf zählt dazu und zeigte in ihrem Vortrag die vielen Fallstricke deutlich auf. Dabei kommt der Einkommensprüfung besondere Bedeutung zu. Am Beispiel Sterbefall wird erstmal die Rente des(r) Verstorbenen drei Monate weitergezahlt. Danach beginnt der Anspruch auf Witwen(r) Rente. Die Höhe beträgt 60 %. Hier setzt die Einkommensprüfung an.

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    Zu berücksichtigen ist dabei der Freibetrag für Hinterbliebene von 872,52 €. Übersteigt der Anspruch diesen Betrag wird gekürzt. Kollidiert jedoch die Rente mit vorhandenem Einkommen aus beruflicher Tätigkeit ist Gestaltungsphantasie gefragt um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Anhand von Beispielen zeigt die Referentin die Spielräume auf. Die schriftlich vorgelegten Berechnungen führten zu umfangreichen Nachfragen. Auch kam die aktuelle Auseinandersetzung um die Bedürftigkeitsprüfung bei der Einführung einer Grundrente zur Sprache. Brigitte Scharf lehnt die Prüfung in diesem Fall klar ab und begründet dies damit, dass es sich um Ansprüche aus eigener Leistung handelt. Auch beim Kindergeld gibt es schließlich keine Bedürftigkeitsprüfung, genauso unterbleibt sie auf vielen Feldern der Subventionspolitik.