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    Lautstarker Streikzug durch Grafenwöhr

    US-Zivilbeschäftigte

    Lautstarker Streikzug durch Grafenwöhr

    Direkt vor Beginn der zweiten Verhandlungsrunde bei den Tarifverhandlungen für die US-Zivilbeschäftigten legten auch Beschäftigte in Grafenwöhr die Arbeit nieder und zogen lautstark von zwei verschiedenen Einfahrten des Übungsplatzes durch die Stadt. „Heute kam es vor allem im Bereich der Schießbahnen und des Flugplatzes zu spürbaren Einschränkungen. Damit haben wir noch einmal direkt vor der zweiten Runde ein unmissverständliches Signal gesendet: Unsere Forderungen müssen ernst genommen werden!“, erläutert Kathrin Birner von der Gewerkschaft ver.di. 250 Streikende aus verschiedenen Abteilungen trafen sich vor Tor 1 und Tor 3 und machten mit ihrem Demonstrationszug Arbeitgeber und Bevölkerung auf ihr Anliegen aufmerksam. Der ehemalige Betriebsratsvorsitzende Klaus Lehl sowie der Seniorenvertreter Manfred Haberzeth drückten ihre Unterstützung aus.

    Seit 27./28.9. wird über die Entgelte der Zivilbeschäftigten der US Truppenübungsplätze verhandelt. ver.di fordert eine Erhöhung von 6 Prozent bei einer besonderen Stärkung der unteren Einkommen. Um den Druck zur zweiten Verhandlungsrunde am 10./11. Oktober in Berlin zu erhöhen, wurden am 9. und 10. Oktober verschiedene Abteilungen in der Oberpfalz zum Streik aufgerufen.

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