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    Voller Hoffnung in die zweite Verhandlungsrunde

    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte

    Voller Hoffnung in die zweite Verhandlungsrunde

    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte ver.di Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte  – Unterstützt von MdB Uli Grötsch aus der Oberpfalz machten die Mitglieder der Tarifkommission vor der US Botschaft in Berlin auf ihre Forderung aufmerksam.

    ver.di Vertreter der Zivilbeschäftigten an den US-Truppenübungsplätzen aus der Oberpfalz zeigen sich unmittelbar vor der zweiten Verhandlungsrunde hoffnungsvoll. „Die kurzfristigen Arbeitsniederlegungen verschiedener Bereiche haben deutlich gemacht, dass es ohne die Beschäftigten nicht geht – wir erwarten, dass sich dies nun auch in einem ordentlichen Angebot ausdrückt“, zeigt sich ver.di Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner zuversichtlich, bevor am 24./25. Oktober die Verhandlungen in Berlin fortgesetzt werden. Letzte Woche waren in der Oberpfalz die Auswirkungen vor allem im Bereich zentraler Ausgabestellen zu spüren. Der Geräteverleih in Vilseck und Grafenwöhr wurde bestreikt, sowie die Bekleidungskammer in Vilseck, bei der Uniformen und weitere Ausrüstungsgegenstände ausgegeben werden. In der Vorwoche hatten bereits die Schießbahnarbeiter sowie Busfahrer demonstriert, wie wichtig die Zivilbeschäftigten für die Infrastruktur sind. Auch außerhalb der Oberpfalz war es bereits zu zahlreichen Aktionen gekommen, darunter Streiks in Ansbach und Illesheim, Mönchengladbach, Grünstadt, Müllheim, Wiesbaden oder Baumholder.

    „Wir sind überzeugt, dass die Arbeitgeber die Botschaft erhalten haben – nun wird sich zeigen, ob sie diese auch verstanden haben“, sagte Alexander Gröbner, Geschäftsführer des ver.di Bezirk Oberpfalz.

    Für die bundesweit rund 11.000 zivilen Beschäftigten bei den Stationierungsstrameitkräften, davon rund 3.000 in Bayern, ist die erste Verhandlungsrunde am 1. Oktober in Frankfurt am Main ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeberseite legte der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kein Angebot vor. In Bayern sind Beschäftigte an den Standorten in Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Ansbach, Illesheim, Garmisch-Partenkirchen und Sonthofen/Oberstdorf betroffen. ver.di fordert Lohn- bzw. Gehaltserhöhung im Volumen von 6 Prozent sowie die Erhöhung aller Einkommen auf mindestens 2.000 Euro und signifikante Verbesserungen bei den Einstiegsgehältern und Auszubildenden, mit dem Ziel, die zahlreichen offenen Stellen zu füllen und die damit einhergehende Mehrbelastung für die Beschäftigten abzubauen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 24.10. und 25.10. in Berlin statt.

    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte ver.di Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte  – Streikende der Bekleidungskammer in Vilseck
    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte ver.di Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte  – ver.di Aktive in Grafenwöhr zeigen sich hoffnungsvoll
    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte ver.di Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte  – Warnstreik-Plakat

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