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    Streiks in Druckereien ausgeweitet

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    Streiks in Druckereien ausgeweitet

    Streiks in Druckereien ausgeweitet ver.di Streiks in Druckereien ausgeweitet  – Noch immer kein akzeptables Lohnangebot der Arbeitgeber

    Noch immer kein akzeptables Lohnangebot der Arbeitgeber

    Auch in der dritten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber der Druckindustrie kein akzeptables Lohnangebot gemacht und deshalb wurden in dieser Woche die Streiks fortgesetzt und ausgeweitet.

    Die Beschäftigten der Firma Pustet in Regenburg und von Bosch Druck in Landshut folgten dem Streikaufruf wie auch die Belegschaft in der Technik der Nürnberger Nachrichten. Bereits zum zweiten Mal zeigten die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Druckzentrum der Süddeutsche Zeitung München und bei Huhtamaki in Ronsberg ihre Unzufriedenheit mit dem bisherigen Angebot des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm).

    „Das wird so weitergehen“, so Landesfachbereichsleiterin Christa Hasenmaile, „wir können uns nicht damit zufriedengeben, dass unsere Kolleginnen und Kollegen noch nicht einmal den Ausgleich der Inflationsrate bekommen sollen.“

    Überraschend war, so Hasenmaile, bei der dritten Verhandlung, dass die Arbeitgeber jetzt einen Lohnabschluss davon abhängig machen, dass es zu dem von Arbeitgeberseite gekündigten Manteltarifvertrag erst eine „Regelung der Verfahrensweise“ gibt. „Lohn und Mantel zu verknüpfen geht eindeutig zu Lasten der Beschäftigten“, so Hasenmaile, „denn so werden Einkommenserhöhungen immer weiter nach hinten geschoben“.

    Beim nächsten Verhandlungstermin am 30.10. erwarten die Mitglieder auf jeden Fall einen Lohnabschluss, so die Fachbereichsleiterin in Bayern.

    Streiks in Druckereien ausgeweitet ver.di Streiks in Druckereien ausgeweitet  – Noch immer kein akzeptables Lohnangebot der Arbeitgeber