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    Öffentlicher Dienst

    ver.di weitet Warnstreiks im öffentlichen Dienst auch in der Oberpfalz aus

    „Die öffentlichen Arbeitgeber haben im Rahmen der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (Bund und Kommunen – VKA) in der letzten Verhandlungsrunde am 12./13. März 2018 in Potsdam kein verhandlungsfähiges Angebot unterbreitet. In der nächsten Verhandlungsrunde am 15./16. April 2018 kommt es darauf an. Wir müssen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, damit wir auf dem Verhandlungswege zu einem Ergebnis kommen. Deshalb weiten wir unsere Warnstreiks in dieser Woche auch in der Oberpfalz aus!“
    erklärt Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz)

    So würden bereits am Dienstag, den 10. April 2018 erneut die Kindertagesstätten, Kinderhorte, Kinderhäuser, Krabbelgruppen und Mittagsbetreuungen der Stadt Regensburg bestreikt. (Elterninformation siehe Anlage) Mit zwei Bussen machen sich die Beschäftigten auf den Weg nach München, um dort an einer zentralen Warnstreikkundgebung und Demonstration aus dem südbayerischen Raum teilzunehmen.

    „Insgesamt sind 26 Einrichtungen vom Warnstreik betroffen. Wir haben wegen des Warnstreiktermins kurz nach dem Wochenende nach den Osterferien mit der Stadt Regensburg 14 Einrichtungen für den Notdienst freigegeben und bereits frühzeitig über die bevorstehenden Aktionen“ so Gröbner weiter

    Wie in der letzten Warnstreikwelle würden die Eltern in den Einrichtungen mit einem Elternbrief informiert, welcher von ver.di auch hier (siehe Download) zur Verfügung stehe.

    „Die öffentlichen Arbeitgeber haben es in der Hand mit einem kompromissfähigen Angebot schnell diese Tarifauseinandersetzung zu beenden und die Folgen für die Bürgerinnen und Bürger abzuwenden“ erläutert Gröbner

    Hintergrundinformation

    ver.di fordert in dieser Tarifrunde für eine Laufzeit von 12 Monaten 6% tabellenwirksame Einkommenserhöhung, mindestens aber 200 Euro. Damit wolle ver.di vor allem die unteren Einkommensregionen im öffentlichen Dienst stärken.

    ver.di fordert daneben noch für die Auszubildenden 100 Euro monatlich mehr sowie eine Übernahmegarantie nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung.

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    Nachrichten zur Tarifrunde ÖD 2018