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    Mehr braucht mehr!

    #SuE 2022 Oberpfalz

    Solidarität mit den Beschäftigten!

    Uli Grötsch solidarisch mit den Beschäftigten in der Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst
    Uli Grötsch solidarisch mit den Beschäftigten in der Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst ver.di Uli Grötsch solidarisch mit den Beschäftigten in der Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst


    "Für mich ist es völlig unverständlich, weshalb sich die öffentlichen Arbeit-geber zwar einerseits über den akuten Fachkräftemangel beklagen, aber andererseits nicht bereit sind, Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Kitas und Krippen, Horten und in der Sozialen Arbeit zu verwirklichen. Ich stehe an der Seite der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und erkläre mich mit ihnen solidarisch. Für eure berechtigten Forderungen wünsche ich viel Durchsetzungskraft und Erfolg!" stellt Uli Grötsch (MdB SPD) im Rahmen eines Gespräches mit ver.di Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner am Freitag fest.

    Nachdem im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde ver.di in dieser Woche zu Warnstreiks aufgerufen hatte und über 250 Beschäftigte in Regensburg demonstrierten erkundigte sich Grötsch über die aktuelle Lage in der Oberpfalz. "Wir wollen eine Einigung mit der Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände auf dem Verhandlungsweg. Hierzu brauchen wir aber erst einmal ein verhandlungsfähiges Angebot, was die öffentlichen Arbeitgeber bisher nicht in An-sätzen vorgelegt haben ", erklärt Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz). "Wir wissen, dass dies für die Eltern erhebliche Umstände bedeutet und erhoffen uns dennoch ihre Unterstützung und hoffen über den von uns erzeugten Druck, die Arbeitgeber zum Einlenken zu bewegen." ergänzt er. Schließlich hätten es die kommunalen Arbeitgeber in der Hand, so schnell wie möglich eine Tarifeinigung zu erzielen und einen für beide Seiten annehmbaren Kompromiss zu unterbreiten. "Wir fordern die Arbeitgeber auf, ein vernünftiges Angebot vorzulegen, damit die berechtigen Forderungen der Beschäftigten erfüllt werden können!" so Gröbner weiter.