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    Geburtstag wichtiger Funktionäre

    Seniorinnen und Senioren

    Geburtstag wichtiger Funktionäre

    Am Wochenende konnte Heinz Gerstenberger seinen 80. und Hans Kraus seinen 90. Geburtstag feiern.
    Wir ver.di Senioren haben dazu natürlich gratuliert.

    Geburtstag wichtiger Funktionäre ver.di Geburtstag wichtiger Funktionäre  – Stadtpfarrer Markus Schmid, Jubilar Heinz Gerstenberger, Manfred Haberzeth

    Gewerkschaft im Blut

    Heinz Gerstenberger 80 Jahre jung
    Er hat Gewerkschaft im Blut und das auch im 80. Lebensjahr. Heinz Gerstenberger konnte die Glückwünsche seiner Gewerkschaft und seines Stadtpfarrers Markus Schmid entgegennehmen. Manfred Haberzeth, Seniorensprecher von Ver.di Oberpfalz wies dabei besonders auf die Verdienste in einer langen Gewerkschafts- und Personalratstätigkeit in der Deutschen Postgewerkschaft und Ver.di hin. Ununterbrochen war Gerstenberger gewerkschaftlich seit 1953 aktiv und das galt auch noch im Ruhestand. Ob freigestelltes Personalratsmitglied oder ehrenamtlicher Vorsitzender jahrzehntelang gilt für ihn die Devise: Einigkeit macht stark. Mit  Ver.di Gründung war er der erste Vorsitzende der Seniorinnen und Senioren im Bezirk Weiden. Hier hat er immer noch seine Heimat und bringt sich in die gewerkschaftlichen und gesellschaftspolitischen Debatten ein. Die Familie war lange Zeit auch in Windischeschenbach wohnhaft. Deshalb brachte Haberzeth in die Zoigldiaspora Weiden zur Erinnerung dieses spezielle Getränk den Zoigl als Geschenk mit.

    Geburtstag wichtiger Funktionäre ver.di Geburtstag wichtiger Funktionäre  – Hans Dagner, Hans Kraus, Ehefrau, Tochter Kerstin und Manfred Haberzeth

    Hans Kraus immer 100 %

    90. Geburtstag mit vielen Erinnerungen und Begegnungen
    Ob Handball, Fußball oder Gewerkschaft Hans Kraus war immer mit 100 % dabei. Zu seinem 90. Geburtstag kamen die Weggefährten aus allen Bereichen und gratulierten. Sein Lebensweg ist gespickt mit vielen Herausforderungen. So war er zur Ausbildung bei den Messerschittwerken in Regensburg und von dort wurde er auch noch zur Wehrmacht eingezogen. Die Kriegsgefangenschaft hat er eigenständig abgebrochen und eine Ausbildung als Autoschlosser absolviert bevor er bei den US-Streitkräften des 7. ATC in Grafenwöhr als Bagger- und Kranführer landetet. Dort hat er sich für die teilweise bis zu 5000 Beschäftigten in der Oberpfalz als Vorsitzender örtlicher und überörtlicher Gremien der Personalvertretung einen Namen gemacht. Die Gewerkschaft ÖTV hat ihn auch in unterschiedliche Tarifkommissionen berufen. Dort galt sein Kampf besonders der Zusammenführung der Lohngebiete. Beständige Änderungen durch die militärische Führung stellten im gesamten Arbeitsleben Hans Kraus, die Betriebsvertretungen und seine Gewerkschaft vor immer neue Herausforderungen. Beginnend 1963 mit der Entlassung von 300 Beschäftigten – genannt der schwarze Freitag - , über die Auflösung der zivilen Arbeitsgruppen bis hin zur Schließung der Standorte Amberg, Bayreuth und der Bordercamps war ständig voller Einsatz gefragt. Mit den erkämpften Tarifverträgen konnte Vieles positiv beeinflusst werden. Zum Jubiläum sprachen ihm für seinen beispielhaften Einsatz Hans Dagner und Manfred Haberzeth den Dank seiner Gewerkschaft aus. Hans Kraus verwies dabei darauf, dass alles was erreicht wurde nur durch den Zusammenhalt vieler tausend Beschäftigter in ihrer Gewerkschaft möglich gewesen ist.