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    Der Mensch im Mittelpunkt

    Vertrauensleute in Bayern

    Der Mensch im Mittelpunkt

    ver.di Vertrauensleute in Bayern gestalten aktiv die Zukunft mit

    Über 110 gewerkschaftliche Vertrauensleute von ver.di aus den Unternehmen des Uniper-Konzerns, des E.ON-Konzerns, der Lechwerke-Gruppe und von TenneT versammelten sich am 15. und 16. November 2019 in Paulushofen, um auf ihre Arbeit des vergangenen Jahres zurückzublicken und für die nächsten Monate gemeinsam für die gewerkschaftspolitische Arbeit die Weichen zu stellen. Landesbezirksleiterin Luise Klemens (ver.di Bayern) und Landesfachbereichsleiter Martin Marcinek (Fachbereich Ver- und Entsorgung ver.di Bayern) begrüßten die Versammungsteilnehmer*innen mit einem Überblick über die aktuelle gewerkschaftlichen Themen in Bayern. Dabei unterstrichen sie ihre Bemühungen in der Branche und gegenüber der Politik die Interessen der Beschäftigten in der bayerischen Energiewende nicht zu vergessen.

    Neben kurzweiligen und interessanten Informationen zu verschiedenen Themenbereichen berichteten die TN aus den einzelnen Unternehmen und Betrieben zu den aktuellen Herausforderungen in ihren Bereichen.

    Harald Seegatz (KBR-Vorsitzender Uniper SE) sprach zum Thema "Herausforderungen der Uniper SE in 2019", Thies Hansen (BR-Vorsitzender Gasnetz Hamburg) führte zu den neuen Herausforderungen für die Mitbestimmung durch Rekommunalisierung und Energiewende aus, Stefan Najda (Tarifsekretär Energiewirtschaft, ver.di Bundesverwaltung) erläuterte die Tarifpolitik in der Energiewirtschaft aus Sicht von ver.di am Beispiel der TG Energie, Volker Stüber (Bundesfachgruppenleiter Energie und Bergbau) machte einen Ausblick zur Frage "Zwischen Kohleausstieg und Anreizregulierung - was kommt in der nächsten Zeit auf uns zu?", zum Thema "Die Zukunft der E.ON SE im Zeichen der Energiewende" referierte Andreas Ladda (Arbeitsdirektor Bayernwerk AG), Albert Zettl (KBR-Vorsitzender E.ON SE) gab einen Einblick in das Thema "E.ON in die Zukunft - mit großen Schritten voran. Konsequenzen und Ideen der Mitbestimmung im Konzern" und Bundesvorstandsmitglied und Bundesfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung Christoph Schmitz beeindruckte zum Thema "Gewerkschaften heute - Anspruch und Vision von ver.di im 21. Jahrhundert"

    Eva Güngerich stellte die Erfolge der gewerkschaftlichen Jugendarbeit im E.ON-Konzern dar.

    Vertrauensleutetagung: Paulushofener Erklärung ver.di Vertrauensleutetagung: Paulushofener Erklärung  – v.r.n.l.: Lothar Haberzeth, Thies Hansen, Albert Zettl, Volker Stüber, Martin Marcinek, Christoph Schmitz, Patrick Rostek, Stefan Najda und Alexander Gröbner

    Zum Ende der Veranstaltung verabschiedeten die Gewerkschafter*innen die mittlerweile schon traditionell gewordene "Paulushofener Erklärung" unter dem Motto "Der Mensch im Mittelpunkt..."

    Lothar Haberzeth (Vertrauensleutesprecher der Gewerkschaft ver.di) unterstrich: "Unser Ziel ist es, neben einem interessanten Austausch der Teilnehmer*innen ein Netzwerk zu schmieden, dass es uns ermöglicht, die Herausforderungen der nächsten Monate und Jahre mit gemeinsamen gewerkschaftlichen Lösungsansätzen zu meistern!"

    Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz machte dabei die zweifelsohne zentrale Rolle und Aufgabe der gewerkschaftlichen Vertrauensleute für eine konsequente Vertretung von Arbeitnehmer*innen-Interessen in betrieblichen Fragen gemeinsam mit den Betriebsräten aber auch in der Tarifpolitik deutlich. "Diese Veranstaltung ist beeindruckend und macht deutlich, dass wir die Zukunft auch als Gewerkschaft ver.di aktiv angehen wollen!"

    Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz) verdeutlichte einmal mehr, welche wesentliche Bedeutung für Gewerkschaften eine durchsetzungsfähige Mitgliedschaft hat: "In der Vergangenheit haben wir bereits in Paulushofen nicht nur Erklärungen geschrieben, sondern unseren Worten auch Taten folgen lassen. Wir nehmen die Herausforderungen in den Unternehmen an und gemeinsam mit den Gewerkschaftsmitgliedern von ver.di vor Ort gestalten wir die Zukunft, betrieblich aber auch durch Tarifverträge!"