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    Reden wir über ...

    Ortsverein Stiftland

    Reden wir über ...

    Diesmal in Konnersreuth beim Zoigl. ver.di Reden wir über ...  – Diesmal in Konnersreuth beim Zoigl.


    Politik und Wirtshaus haben sich schon immer gegenseitig verbunden gefühlt. Mit der DGB Kampagne „reden wir über…“ soll den wichtigen gesellschaftspolitischen Diskussionen Schwung verliehen werden. Auf dieser Grundlage finden sich zweimal im Jahr der Ver.di Ortsverein und die Ver.di Senioren zur Diskussion zusammen. Diesmal in Konnersreuth beim Zoigl. Driften Stadt und Land immer weiter auseinander war eine der heiß diskutierten Fragen. Das Beispiel stationäre Versorgung mit der Schließung der Waldsassener Einrichtung ist noch lange nicht verarbeitet. Gerade die demografische Entwicklung verlangt nach mehr Vorsorgeeinrichtungen in Wohnortnähe so der Tenor bei den Diskussionen unter Leitung von Vorsitzenden Fritz Rüth.

    Auch die aktuelle Auseinandersetzung über den Preis für Umweltverschmutzung zog sich durch die Debatten. Auch hier diskutieren Ballungsräume leichter, weil der ÖPNV Tag und Nacht zur Verfügung steht. Eine Gleichbehandlung der einzelnen Landesteile lässt auf sich warten. Allerdings sind sich die Teilnehmer einig, dass ein weiter so nicht möglich ist. Wer die Zukunft der Enkelkinder im Auge hat muss Veränderungen auch im eigenen Verhalten akzeptieren. Die sich abzeichnenden technischen Möglichkeiten bieten hier auch Chancen. Nur bleibt evtl. wieder der ländliche Raum auf der Strecke?

    Reden wir über ... ver.di Reden wir über ...  – Diesmal in Konnersreuth beim Zoigl.

    Manfred Haberzeth brachte die Tarifbindung ins Spiel. Hier sollten besonders öffentliche Einrichtungen vorangehen. Schon lange warten wir darauf, dass Bayern den anderen Bundesländern folgt und ein Tariftreuegesetz beschließt. Kommt es nicht müssen kommunale Auftraggeber immer den Billigsten akzeptieren. Bei näherer Betrachtung zeigt sich dann, dass diese Angebote von Lohndumping leben. Besonderes Augenmerk sollte auch auf die Einhaltung des Mindestlohnes gelegt werden. Ausnahmen gelten seit 2019 für Erwachsene nicht mehr. Über die Aufzeichnungspflicht von Arbeitszeiten werden endlich auch die Umgehungsmöglichkeiten beschränkt.