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    Zukunft ist immer

    Seniorinnen und Senioren

    Zukunft ist immer

    Stimmungsvoll umrahmt von den „Oberpfälzer Moidln und Bert“ feierten die Regensburger ver.di Seniorinnen und Senioren ihren Jahresabschluss in der SC Gaststätte in Regensburg. Der Vorsitzende, Gerd Nothhaft konnte an die 100 Gäste begrüßen, darunter auch den Vorsitzenden der Oberpfälzer Bezirkssenioren, Manfred Haberzeth, der mit einer kleinen Delegation Von Weiden nach Regensburg gefahren war.

    Kollege Nothhaft kündigte in seiner Begrüßung gleich einmal einige Highlights für das kommende Jahr an. So ist beispielsweise für Mai eine Informationsfahrt nach Freyung/Passau geplant, wo man mit der historischen Ilztalbahn von Passau nach Freyung fahren will. Oder im August eine Fahrt nach Ulm, mit Bummel durch die Altstadt und Begehung des Turms des Ulmer Münsters. Darüber hinaus werden wieder Mitgliederversammlungen mit interessanten Themen angeboten, z.B. „Digitalisierung-Chancen und Risiken“ oder „Humor im Alter und Lachen mit Demenz“. Das ausführliche und detaillierte Programm soll den Seniorinnen und Senioren bis spätestens Ende Januar zugeschickt werden.

    Gewerkschaftssekretär Udo Hartl bezeichnete in seinem Grußwort die Arbeit der Oberpfälzer ver.di Seniorinnen und Senioren als vorbildlich. Er dankte besonders Gerd Nothhaft und Manfred Haberzeth. „Sie sorgen mit ihrem hohen persönlichen Einsatz dafür, dass immer alles läuft wie „geschmiert“, so Hartl. Udo Hartl betonte, dass der Einsatz für eine soziale Politik generationenübergreifend stattfinden muss. Da dürfen sich Jung und Alt nicht spalten oder gegeneinander ausspielen lassen. „Wir sitzen alle im selben Boot“, so Hartl. Er wünschte den Anwesenden für den Nachmittag noch viele gute Gespräche. Natürlich über frühere Zeiten, das gehöre bei solchen Anlässen ja dazu. Aber er appellierte an die Zuhörer, auch die Auseinandersetzung mit den kommenden Zeiten immer im Auge zu haben. Weil „Zukunft ist immer, auch wenn man schon älter ist“.

    Auch Manfred Haberzeth wandte sich mit einem Grußwort an die Gäste. In gewohnter Prägnanz nahm er zu aktuellen politischen Themen Stellung. Haberzeth gab auch noch eine Empfehlung für eine Zeit, in der es mit der Wahrheit scheinbar immer weniger genau genommen wird. Er erinnerte an die drei Siebe des Sokrates. Dieser gab einem Mann, der in Athen aufgeregt auf ihn zukam und eine Geschichte über einen Freund des Sokrates erzählen wollte, folgendes zu bedenken: Er solle erst genau prüfen, ob die Geschichte auch wahr ist. Zweitens, ob er auch etwas Gutes über diesen Freund erzählen könne.

    Und drittens, ob es auch wirklich notwendig sei, dies zu erzählen. Als der Mann zögerte, verneinte, bzw. sich nicht sicher war, meinte Sokrates: „Wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie und belaste mich nicht damit.“ Vielleicht sollten sich alle wieder mehr auf solche Maßstäbe besinnen, so Haberzeth abschließend.

    Es folgte noch ein Diavortrag von Gerd Nothhaft zu Ausflügen 2018 nach Pribram und den Comer See, bevor die Feier mit einer gemeinsamen Brotzeit langsam ausklang.