Jetzt seid Ihr dran!

    Beschäftigte der Stadt Amberg am 12. Oktober im Warnstreik

    Tarifrunde ÖD 2020 Oberpfalz

    Beschäftigte der Stadt Amberg am 12. Oktober im Warnstreik

    Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen 2020
    Beschäftigte der Stadt Amberg am 12. Oktober im Warnstreik ver.di Beschäftigte der Stadt Amberg am 12. Oktober im Warnstreik


    Rund 50 Beschäftigte der Stadtverwaltung Amberg zeigten heute Flagge für ihre Forderungen in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes. Mit dabei waren vor allem Kolleginnen und Kollegen aus Bauhof, Gärtnerei und der Verwaltung.

    „Auch in Amberg verstehen wir nicht, warum die Arbeitgeberseite abgelehnt hat, die Tarifrunde gegen eine Einmalzahlung zu verschieben, und trotzdem auch nach zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorliegt“, betonte ver.di Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner. „Die Beschäftigten der Stadt Amberg haben über Nacht eine Pandemie-Infrastruktur mit aus der Taufe gehoben, ihre Arbeitszeiten verschoben und sich dafür eingesetzt, dass alles funktioniert – das soll auch eine entsprechende Wertschätzung erfahren! Durch den kommunalen Rettungsschirm wäre die Finanzierung ja ohnehin gesichert.“

    „Es darf nicht an den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gespart werden,“ bekräftigte ver.di Vertrauensleutesprecher Christian Braun von der Stadt Amberg. „Vor allem würden die Pläne der Arbeitgeber bezüglich der Neuordnung der Eingruppierung alles auf den Kopf stellen, was wir zum Teil erst neu vereinbart haben.“

    In einem solidarischen Grußwort äußerte sich ver.di-Vertrauensfrau Tanja Dandorfer, die am Klinikum Amberg beschäftigt ist: „Wir Pflegekräfte wurden beklatscht und erwarten nun mehr als nur Applaus!“

    ver.di Gewerkschaftssekretärin Marina Mühlbauer stellte in Aussicht, dass die Beschäftigten im Gesundheitsbereich noch in dieser Woche weitere Aktionen in der Region durchführen werden: „Wir wollen zeigen, dass die Pflege und der öffentliche Dienst gemeinsam Seite an Seite für die berechtigten und angemessenen Forderungen einstehen.“

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