Jetzt seid Ihr dran!

    Druck für die Tarifforderungen

    Tarifrunde ÖD 2020 Oberpfalz

    Druck für die Tarifforderungen

    Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen 2020
    Frau mit ver.di-Weste befestigt Plakat "Warnstreik" C. v. Polentz Beschäftigte der medbo Regensburg beteiligen sich an bundesweiten Aktionen.


    Beschäftigte der medbo Regensburg beteiligen sich an bundesweiten Aktionen.

    »Berufe im Gesundheitswesen attraktiv machen!«

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz – medbo Regensburg für Mittwoch, den 30. September im Rahmen der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes zu einer aktiven Mittagspause auf. »Gerade noch wurde den Beschäftigten in der öffentlichen Daseinsvorsorge und speziell im Gesundheitswesen für ihre Leistung in der Corona-Pandemie applaudiert. Doch bei den Tarifverhandlungen wollen die Arbeitgeber von Aufwertung und Anerkennung nichts mehr wissen – das passt nicht zusammen«, kritisiert Karin Wagner, Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich Gesundheit und Soziales. Deshalb machen die Beschäftigten von Kliniken und Gesundheitseinrichtungen am Mittwoch bundesweit Druck für ihre Tarifforderungen.

    Bei der aktiven Mittagspause an der medbo Regensburg werden die Themen zur Sprache kommen. Die Hygieneregeln werden beachtet.
    Die Aktion eignet sich zur Bildberichterstattung.

    • Aktive Mittagspause am 30. September 2020 von ca. 11:30 bis 13:00 Uhr
      Vor der Kantine medborante, Universitätsstraße 84, 93053 Regensburg

    Hintergrundinformation

    Zeitgleich mit den Tarifaktionen kommen in Berlin die Gesundheitsministerinnen und -minister des Bundes und der Länder zusammen. Sie sind die Adressaten einer Foto-Petition, in der sich tausende Beschäftigte für gute Rahmenbedingungen einsetzen. Sie fordern verbindliche Vorgaben für genug Personal, eine bedarfsgerechte Finanzierung statt Pauschalen sowie die Rückführung ausgegliederter Bereiche in die Kliniken. Die Petition wird Bundesminister Jens Spahn (CDU) und seinen Länderkolleginnen und -kollegen am Mittwoch in Berlin übergeben.

    Am Nachmittag des 30.09. werden ver.di und die Geschäftsleitung der medbo zudem zu Verhandlungen über eine Notdienstvereinbarung zusammenkommen, um Regelungen zu treffen, wie die Personalausstattung im Falle eines Warnstreiks zu handhaben ist. „Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung bewusst und wollen sicherstellen, dass bei einem Warnstreik einerseits das Patientenwohl nicht gefährdet wird, andererseits aber auch das Streikrecht der Beschäftigten gewahrt bleibt“ so Karin Wagner.

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