Tarifrunde ÖD der Länder 2019

    Warnstreiks erfolgreich

    Öffentlicher Dienst

    Warnstreiks erfolgreich

    Länderbeschäftigte bei Kundgebung in Weiden „Wir fordern 6% und mindestens 200 €, weil wir es wert sind!“

    „Unsere Aktive Mittagspause in Weiden war ein voller Erfolg!“ freut sich Alexander Gröbner (Geschäftsführer ver.di Bezirk Oberpfalz) ver.di habe damit ein deutliches Zeichen für eine bessere Entlohnung in den Länderdienststellen setzen können.

    Warnstreiks erfolgreich ver.di Warnstreiks erfolgreich  – Länderbeschäftigte bei Kundgebung in Weiden "Wir fordern 6% und mindestens 200 €, weil wir es wert sind!"

    Neben den Tarifbeschäftigten und Beamten aus dem Wasserwirtschaftsamt, der Straßenmeisterei Weiden und dem Finanzamt waren auch die zum gänztägigen Warnstreik aufgerufenen Kolleginnen und Kollegen der Autobahnmeisterei Schwandorf sowie der Straßenmeisterei Tirschenreuth gekommen, ergänzt Manuela Dietz (stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin ver.di Oberpfalz).

    „Nachdem die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot auf den Tisch gelegt haben, zeigt ihr heute, was ihr davon haltet“, begrüßte Dietz die rund 70 Kundgebungsteilnehmer vor dem Finanzamt am Schlörplatz in Weiden.

    Warnstreiks erfolgreich ver.di Warnstreiks erfolgreich  – Länderbeschäftigte bei Kundgebung in Weiden "Wir fordern 6% und mindestens 200 €, weil wir es wert sind!"

    „Die Beschäftigten sind richtig sauer! In Personalversammlungen hören sie zwar regelmäßig, dass sie eine gute Arbeit für die Öffentlichkeit leisten, Aber wenn es ums Geld geht, sollen sie sich immer zurückhalten. Dabei sind die Steuereinnahmen für die Länder deutlich besser als zunächst in den letzten Jahren geschätzt. Unsere Kolleginnen und Kollegen leisten täglich gute Arbeit und erwarten, dass diese auch gut entlohnt wird“ beschreibt Kathrin Birner (Gewerkschaftssekretärin ver.di Bezirk Oberpfalz) die aufgeheizte Stimmungslage der Kundgebungsteilnehmer in Weiden. „Wir werden die Aktivitäten in der Oberpfalz vor der dritten Verhandlungsrunde fortsetzen, damit die Arbeitgeber sich endlich bewegen!“ schloss Birner.

    Hintergrundinformationen:

    ver.di fordert in dieser Tarifrunde u. a. eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens um 200 €, für Auszubildende 100 € mehr sowie die Übertragung des Ergebnisses auf die Besoldung der Landesbeamt/innen sowie Kommunalbeamt/innen bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

    Verhandlungsauftakt in Berlin am 21. Januar 2019 – öffentliche Arbeitgeber legen kein Angebot vor, zeigen sich jedoch grundsätzlich verhandlungsbereit.
    Zweite Verhandlungsrunde am 6. Februar 2019 – öffentliche Arbeitgeber legen erneut kein Angebot vor.
    Dritte Verhandlungsrunde am 28. Februar/1. März 2019

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